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Aktuell:
Der Kulturpark Glashütte Buhlbach ist nach 3-Jähriger Bauzeit eingeweiht
und
Projekte 2010-2013


Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege

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CON TERRA – BAUEN MIT DER ERDE FÜR DIE SEELE:

Der Name meines Büros für ganzheitliche Architektur und Stadtplanung ist Programm.

„Bauen mit der Erde“ bedeutet:
Bauen im Einklang mit dem Ort

Ganzheitlich Bauen heißt, im Einklang mit dem Ort, der Umgebung, den Menschen und mit der Landschaft zu bauen. Es bedeutet ein sich Einlassen auf die besondere Atmosphäre des Ortes, des Gebäudes und der Nutzer/innen. Ein Dialog mit dem Ort und den Menschen entsteht, um die langfristig bestmögliche und dauerhafteste Lösung für alle Beteiligten zu erreichen . Es bedeutet, die Elemente in die Planung mit einzubeziehen- sei es, sie – z.B. Regenwasser in offenen Rinnen oder Feuer im Ofen – sichtbar zu machen, und schließlich bewußt und achtsam mit Ihnen umzugehen.

Bauen für die Seele bedeutet“: Bestmögliche Lebensentfaltung

Gebäudeformen und Grundrisse zu entwickeln oder zu verbessern, die dem Wohlergehen, dem Leben und dem Frieden dienen. Gebäude, Stadtquartiere und Dörfer sollen ihre Bewohner/innen und Nutzer/innen in ihrer bestmöglichsten Lebensentfaltung unterstützen, erfreuen, und ein Gefühl von zu Hause zu gewähren . Es bedeutet, bewußt mit der Symbolkraft von Material, Formen, Farben und baulichen Details umzugehen. Das Bewußtsein dafür, daß Gebäude „sprechen“ können, daß sie einladend oder abweisend, fröhlich oder traurig wirken, wurde erfreulicherweise durch das chinesische „Feng-Shui“ geschärft. Statt von starren Schemata auszugehen lasse ich mich bei der Arbeit von meiner Intuition leiten, - und der Erfahrung von vielen Jahren bewußter Beobachtung der Wirkungen verschiedenster Gebäudestrukturen, bis hin zu Detailausbildungen.

Beste Qualität und Kostengerechtigkeit

Bauen für die Seele“ bedeutet auch, daß während des Planungs- und Bauverlaufs ein Vertrauensverhältnis und ständiger Dialog zwischen den Beteiligten gepflegt wird. Ich garantiere für mich und mein Büro absolute Zuverlässigkeit, Termingenauigkeit, großes Engagement für beste Qualität und Kostengerechtigkeit. Es werden nur so viele Aufträge angenommen, daß ich eine Bearbeitung entsprechend meiner Grundsätze gewährleisten kann.

Besondere Orte:

Es gibt, wie ich es sehe und in fast 30 Jahren Berufstätigkeit erlebt habe, besondere Orte. Wenn man es versteht, diese Orte wieder zum Leben zu erwecken, dann wirken sie auf die Umgebung wie ein Lebenselexier. Meist sind es alte Orte, die in der Geschichte für die Umgebung irgendwann mal sehr wichtig waren. Man muß allerdings das richtige Konzept haben, läuft man Gefahr, bankrott zu gehen. Ich habe das bei manchen Gebäuden und Anwesen erlebt. Es muß ein Konzept sein, der mit dem Genius Loci übereinstimmt. So gelang es, den Morlokhof von seinem mehr als 50-jährigen Schlaf zu erwecken, mit dem Ergebnis, daß sich das ganze Dorf Mitteltal wieder an seine Bautradition erinnert hat, und nun die Schindelfassaden wieder liebevoll gepflegt werden. Oder die Glashütte Buhlbach: Mehrere gescheiterte Projekte und Pläne hat das Gelände seit 1976 gesehen. Mit den richtigen Konzept gelang es, wie einst die Glashüttenbesitzer Böhringer es taten, aus nichts etwas zu machen. Konzepte für solche Orte (mein Hof ist Rittern ist auch so ein Ort) müssen im Einklang mit dem Ort sein, sonst läuft es schief. Konzepte, die Egobasiert sind und die die Umgebung mißachten funktionieren an solchen Orten nicht. Das habe ich schon in Aachen mit dem Höverhaus erlebt: Ein ehemaliges Kloster, das DREI Firmen gewinnbringend vermarkten wollten. Alle drei Firmen sind bankrott gegangen. Eine Hausbesetzung 1981 hatte das Haus kurzfristig wieder zu blühendem Leben erweckt. Leider konnte das Nutzungskonzept damals nicht realisisiert werden - das rächt sich bis auf den heutigen Tag. Nach 30 Jahren ist das Höverhaus immernoch eine halbe Ruine und viele Firmen haben viel Geld verloren. Eine meiner Stärken ist es, passende Konzepte für solche dickköpfigen, besonderen Orte zu finden.



Weitere Grundsätze ganzheitlichen Bauens:

Naturnahe Materialien

Wir verwenden nur solche Materialien, die die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen fördern, und die ohne Schaden anzurichten wieder in den Naturkreislauf zurückgeführt oder wiederverwendet werden können. Ganz einfach wie bei Lebensmitteln sind die gesündesten Materialien für Mensch und Erde die, die die wenigste „Behandlung“, die wenigsten Umwandlungsprozesse durch Wärme oder chemische Reaktion erfahren haben. Das sind Holz, Lehm, Schilfrohr, Flachs, Wolle, - oder Recyclingmaterialien wie Zellulosedämmwolle.

Langfristige Lösungen, Multifunktionalität

Wir erarbeiten langfristig funktionierende Lösungen. Dies bedeutet, daß zukünftige Nutzungsvarianten von vornherein mit eingeplant sind. Ein Beispiel hierfür sind abtrennbare Treppenhäuser für Wohngebäude, zusammenlegbare oder trennbare Wohneinheiten, damit z.B. Familien wachsen oder wieder schrumpfen können. Grundrisse, die auch berufliche/gewerbliche Nutzungen erlauben.

Wertbeständigkeit

Dauerhaft wertbeständig und wenig reparaturanfällig sind unsere Wand- und Deckenaufbauten und Detailausbildungen. Wir legen großen Wert auf handwerklich gute Lösungen und Qualität auch hinter der sichtbaren Oberfläche. Dies zahlt sich z.B. bei Stürmen aus.

Zeitlose Schönheit

Die Ästhetik einer Fassade oder eines Raumes trägt zur Wertbeständigkeit und zum Wohlbefinden bei. Seit Jahren arbeite ich an einer zeitgemäßen Formensprache, die sowohl in der örtlichen Bautradition verankert ist, als auch natürlichen Ordnungsprinzipien entspricht. Den Bedürfnissen des profanen Alltags muß Rechnung getragen sein, aber auch dem Funken Göttlichkeit, den alles Leben in sich trägt. Nur so entstehen kraftvolle Räume.

Bauen nach dem Ordnungsprinzip der Natur

Die Natur folgt in ihren Wuchsformen bestimmten Mustern und Ordnungsprinzipien, die auf Ähnlichkeit, nicht aber auf Normierung und Gleichheit beruhen. Ein Feldahornblatt ist immer fünfzackig, aber kein Blatt gleicht dem anderen. Auf dem Prinzip von Mustern (Pattern) beruht die Schönheit eines Baumes und die Schönheit unserer alten Städte und Dörfer. Kein Haus gleicht dem anderen, jedes ist individueller Ausdruck seiner Bewohner, eingefügt in eine Harmonie von Ähnlichen. Dieses Prinzip gilt es auf eine zeitgemäße - oder vielleicht eher - zukunftsorientierte Weise umzusetzen.

Sparsamer Umgang mit Ressourcen – geringe Nebenkosten

Wir entwickeln, gegebenenfalls in Zusammenarbeit mit anderen Fachleuten – intelligente, sparsame, der jeweiligen Situation angepaßte Lösungen für die Ver- und Entsorgung von Gebäuden. Dazu gehören als Grundlagen die passive und aktive Sonnenenergienutzung, sinnvolles Dämmen und Speichern,- bis zu saisonalen Wärmespeichern. Geringe Energiekosten durch eine intelligente Kombination von Maßnahmen zu erreichen ist eine Stärke meines Büros. Wir erarbeiten auch Konzepte für sparsamen Wasserverbrauch, haben Erfahrung mit Komposttoiletten und Schilfbinsenkläranlagen.

Sorgfältige Planung zahlt sich aus

Um all die genannten Ziele zu erreichen, ist eine sorgfältige Planung vom Entwurf bis zur Ausführungs- und Detailplanung von großer Wichtigkeit. Ebenso wichtig ist die rechtzeitige Abstimmung mit allen Beteiligten, seien es Nachbarn, die Behörden, die Bauherrschaft oder beteiligte Fachplaner. Während der Planung entsteht die Bauaufgabe mit ihren Elementen und Auswirkungen als Gedankengebäude. Je genauer und vollständiger dieses Gedankengebäude ist, um so genauer werden die Kosten ermittelt, und um so besser kann überprüft werden, ob die Planung dem Zweck und den Auftraggeber/innen entspricht. In der Regel arbeite ich in der Entwurfsphase mit räumlichen Darstellungen. Dies gewährt Laien eine bessere Entscheidungsgrundlage. Änderungen, Umentscheidungen und Nachbesserungen während der Bauphase können kostenintensiver sein als eine ganze Planung und zeugen in der Regel von einem nicht zu Ende gedachten Konzept, oder – bei Sanierungen, von unzureichend aufgemessener und untersuchter Bausubstanz. Bei meinen Bauvorhaben geht die Zahl der Änderungen während der Bauphase fast gegen Null, selbst bei Sanierungen. Dies erfordert eine gewisse Entscheidungsdisziplin auch bei der Bauherrschaft.


Feuer im restaurierten Backofen


Revitalisierung von Dörfern



Bauen im Einklang mit dem Ort



Ein 200 Jahre altes Fenster



restauriert



Holzschindeln



Bauen mit Strohballen



Ganzheitliche Planung


zuletzt geändert: 1.10.2013© copyright by Architektur CON TERRA Sabine Rothfuß, Architektin